SC Reckenfeld 1928 e.V.

24-Stunden-Schwimmen: Military-Fitness beeindruckt mit 122-km-Teamleistung

Im Freibad Bagno Mare in Burgsteinfurt hat die Abteilung Military-Fitness des SC Reckenfeld eindrucksvoll Flagge gezeigt. Mit 30 Mannschaftsmitgliedern trat das Team geschlossen an und legte innerhalb von 24 Stunden eine Distanz von 122 Kilometern zurück.

Beim 24-Stunden-Schwimmen der DLRG Steinfurt geht es darum, in der verbleibenden Zeit so viel wie möglich zu schwimmen. Ein wichtiger Wettbewerbsaspekt: Mindestens eine Person der Mannschaft muss kontinuierlich im Wasser bleiben – Tag wie Nacht. Die SCRler teilten sich entsprechend ihrer Stärken auf mehrere Schichten und schwammen abwechselnd, um die Leistung möglichst konstant zu halten.

Beeindruckend war auch die Einbindung von Nachwuchses: Kinder konnten sich aktiv beteiligen und zur Gesamtstrecke beitragen. So zeigte sich deutlich, dass Teamgeist und gemeinsame Anstrengung alle Beteiligten motivierten und die Kilometerzahl steigerten. Am Ende stand fest: Jedes Mitglied hat sein Maximum gegeben und die ehrgeizige Zielsetzung beherzt umgesetzt.

Organisatorisch zielte der Wettkampf darauf ab, Ausdauer, Zusammenhalt und Durchhaltevermögen zu prüfen. Diese Werte hat die Mannschaft Military-Fitness des SC Reckenfeld eindrucksvoll demonstriert und damit das Statement gesetzt, dass sportlicher Ehrgeiz und Teamarbeit Hand in Hand gehen.

Military-Fitness beim Hyrox-Sessionfinale in Berlin erfolgreich

Bei außergewöhnlich warmen Bedingungen ging die Gruppe Military-Fitness des SCR am vergangenen Wochenende beim großen Hyrox-Sessionfinale in Berlin an den Start. Insgesamt vier Mitglieder der Trainingsgruppe stellten sich der anspruchsvollen Kombination aus Laufen und Functional-Fitness-Workouts auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Tempelhof. Die besondere Kulisse sorgte für ein eindrucksvolles Eventerlebnis.

Das Rennen in Berlin zählt zu den wenigen Outdoor-Events der Hyrox-Serie weltweit. Neben New York City ist Berlin aktuell das einzige offizielle Outdoor-Hyrox-Event. Die hohen Temperaturen und die direkte Sonneneinstrahlung machten die Wettkämpfe für viele Athletinnen und Athleten zusätzlich extrem anspruchsvoll. Der Veranstalter reagierte darauf mit zusätzlichen Wasserstationen, Wassersprenklern sowie Hyrox-Teammitgliedern, die entlang der Strecke mit Sprühflaschen für Abkühlung sorgten.

Für Johannes und Maike Leewe war das Event eine besondere Premiere: Beide gingen erstmals gemeinsam im Mixed-Doubles-Wettbewerb an den Start und meisterten die Herausforderung erfolgreich. Auch Sabrina Kock konnte ein starkes Ergebnis feiern. Für sie war es bereits das vierte Hyrox-Rennen sowie der zweite Start im Women-Open-Einzel. Trotz der schwierigen Bedingungen erreichte sie eine persönliche Bestzeit. Im Anschluss sagte sie: „Es war sehr anstrengend, aber einfach super.“

Markus Lahrkamp absolvierte in Berlin bereits sein sechstes Hyrox-Rennen und konnte seine bisherigen Bestzeiten erneut deutlich verbessern. Besonders die Hitze machte den Wettkampf aus seiner Sicht außergewöhnlich fordernd: „Unter diesen Bedingungen war es deutlich anstrengender als sonst. Deshalb bin ich umso zufriedener und glücklicher, dass ich mich trotzdem so verbessern konnte.“

Zielke stellt sich neuer Herausforderung

SCR-Extremsportler Wladimir Zielke hat sich beim 15. Steinfurter Triathlon einer neuen Herausforderung gestellt. Bei sengenden 30 Grad Hitze stieg am Wochenende eine Gruppe fortgeschrittener Sportler in den Startblock zu einer Mitteldistanz im Triathlon. Zielke, dessen Trainingsbilanz kaum eine Pause kennt, hat in den vergangenen Monaten schweißtreibende Einheiten absolviert. Sein Fokus lag dabei auf der perfekten Kombination aus Ausdauer, Kraft und Renneinsatz – Grundvoraussetzungen, die eine Mitteldistanz im Triathlon auszeichnen.

Der Wettkampf begann mit einer Zwei-Kilometer-Schwimmstrecke. Direkt im Anschluss wechselten die Athleten aufs Rad. Die 80 Kilometer Rundkurs führten durch Gebirge und ein flaches Land rund um Steinfurt. Nach dem Radstück ging es schließlich auf die Halbmarathonstrecke, die mit ihren abwechslungsreichen Abschnitten aus befestigten Wegen und Asphaltabschnitten die Muskulatur nochmals forderte.

„Es ist eine großartige Herausforderung. Die Hitze, das Tempo und die Streckenführung verlangen einem alles ab“, sagte Zielke nach dem Rennen. Das markiert für ihn den Auftakt zu einer neuen Herausforderung: Die Extreme des Sports zu meistern und die eigene Grenze zu überschreiten.

Vier SCRler beim Teekottenlauf auf dem Podest

Eindrucksvoll präsentierten sich die SCR-Mitglieder der Abteilung Military-Fitness und Notwehr (MiFi), trainiert von Wladimir Zielke, beim diesjährigen Teekottenlauf in Emsdetten. Mit einer Mannschaftsstärke von 15 Läuferinnen und Läufern trat das Team unter Leitung von Andrej Kanke an und zeigte sich bei bestem Wetter von Klein bis Groß in starker Form.

Besonders erfolgreich schnitten vier SCRler ab: Sabrina Kock belegte den zweiten Platz auf der Zehn-Kilometer-Strecke, David Heissler landete auf Platz zwei auf der 2,4-Kilometer-Distanz, Erik Kanke erreichte Platz drei auf der 2,4-Kilometer-Strecke und Markus Lahrkamp erreichte den zweiten Platz auf der Fünf-Kilometer-Distanz. Insgesamt schafften es alle Teilnehmer von MiFi unter die Top Ten.

Ziel des Military-Fitness-Engagements ist es, regelmäßig an Wettkämpfen teilzunehmen, um aus der Komfortzone rauszukommen, sportlichen Ehrgeiz zu fördern und mentale Stärke zu entwickeln. MiFi-Athletinnen und Athleten freuen sich auf weitere Wettkämpfe, die in diesem Jahr noch anstehen.

6764 Treppenstufen für den guten Zweck

6764 Treppenstufen – eine beeindruckende Zahl, die dem Doppelten der Stufen im Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt, entspricht und zugleich etwa elfmal so viele Stufen umfasst wie der Kölner Dom.

Am 22. März fand im Sauerlandpark Hemer die Charity-Veranstaltung „help-stairs-run“ statt. Mit dabei war auch der SCRler Wladimir Zielke, der sich der besonderen Herausforderung stellte, innerhalb von drei Stunden möglichst viele Runden auf einer Treppe mit 178 Stufen zu absolvieren.

Das Ziel der Veranstaltung war es, durch sportlichen Einsatz Spenden zu sammeln: Für jede bewältigte Runde wurde ein Geldbetrag gespendet. Diese Regelung sorgte für zusätzliche Motivation bei den Teilnehmern, an ihre Grenzen zu gehen. Zielke wurde dabei von einem Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt unterstützt, das pro gelaufener Runde zehn Euro spendete.

Am Ende konnte der Extremsportler des SCR beeindruckende 38 Runden verbuchen – eine starke Leistung, die nicht nur sportlich überzeugte, sondern auch einen wichtigen Beitrag für den guten Zweck leistete. Die in diesem Jahr gesammelten Spenden kommen Krankenhäusern sowie kranken Kindern in der Ukraine zugute.

Zielkes persönliches Fazit fiel positiv aus: „Es ist toll, wenn man mit sportlichem Einsatz Bedürftigen helfen kann.“